Verity Workflow

Von der Tageslage zur nächsten sinnvollen Handlung.

Verity ist kein loses Dashboard. Die Workspaces bilden einen festen Ablauf: erst das Umfeld verstehen, dann veröffentlichte Aufmerksamkeit bearbeiten, anschließend Entscheidungen vertiefen und bestehende Positionen begleiten.

Die zentrale Regel

Lage vor Asset. Entscheidung vor Darstellung.

Alle Schritte lesen denselben veröffentlichten Decision Context. Heute, Mission, Brief und Portfolio dürfen keinen eigenen Executive Status erzeugen.

Eine SSOTKeine KI-EntscheidungBuild 1188
Der vollständige Ablauf

Jeder Workspace beantwortet genau eine andere Frage.

Der Workflow verhindert, dass ein einzelnes interessantes Asset das Gesamtbild überlagert. Analyseergebnisse bleiben Analyse; fachliche Qualifikation und Executive Status werden ausschließlich durch die zentrale Decision Engine veröffentlicht.

01
Tagesstart

Heute: Was prägt den Tag?

Der Heute-Workspace verdichtet Markt, Makro, Investments, Mission, Portfolio und die wichtigsten COT-Erkenntnisse. Er gibt Orientierung, ohne eine neue Entscheidung zu treffen.

  • Snapshot-Zeit und Datenstand kontrollieren.
  • Marktregime, Breite und Sessions gemeinsam lesen.
  • Wöchentliche COT-Erkenntnisse als verzögerten institutionellen Kontext einordnen.
  • Von hier gezielt in Markt, Mission oder Portfolio springen.
Ergebnis: Der Nutzer weiß, welche Rahmenbedingungen und Themen heute Aufmerksamkeit verdienen.
02
Umfeld

Markt & Makro: Unterstützt oder begrenzt das Umfeld?

Hier werden Regime, Marktbreite, Volatilität, Zinsen, Inflation, Liquidität, Kredit, Arbeitsmarkt, FRED-Reihen und COT-Positionierung vertieft. COT ist dabei Analysekontext und niemals eine alleinige Handelsfreigabe.

  • Konstruktives und defensives Regime unterscheiden.
  • Makrotreiber mit Marktbreite und Volatilität abgleichen.
  • COT-Berichtsdatum, Perzentil, Wochenveränderung und Crowding getrennt lesen.
  • Fehlende oder veraltete Daten über die Datenqualität sichtbar berücksichtigen.
Ergebnis: Der Nutzer kennt Rückenwind, Gegenwind und Grenzen des aktuellen Umfelds.
03
Operative Reihenfolge

Analysezentrale: Was wurde bereits veröffentlicht?

Die Analysezentrale wird nicht nach Neugier, sondern nach Lifecycle-Relevanz bearbeitet. Zuerst vollständig qualifizierte Entscheidungen, dann letzte Bestätigungen und laufende Beobachtungen.

  1. Vollständig qualifiziertVeröffentlichte Ausführungsfreigabe im vollständigen Kontext prüfen.
  2. Letzte Bestätigung offenFehlende Bedingung und nächsten Meilenstein lesen; nichts vorwegnehmen.
  3. Laufende BeobachtungBestehende Position, Invalidierung und veröffentlichten Portfolio-Kontext begleiten.
  4. In Qualifikation / BeobachtenAnalysefortschritt einordnen, ohne Pattern als Tradefreigabe zu interpretieren.
Ergebnis: Dringende veröffentlichte Zustände gehen nicht zwischen interessanten Kandidaten verloren.
04
Aufmerksamkeit

Mission: Welche Assets benötigen jetzt Aufmerksamkeit?

Mission ist weder Watchlist noch vollständige Assetliste. Welche Assets erscheinen, entscheidet ausschließlich der Decision Layer. Die Darstellung priorisiert keine neuen Kandidaten und erzeugt keine zweite Statusquelle.

  • Grund der aktuellen Aufmerksamkeit lesen.
  • Executive Status und fehlende Bestätigung prüfen.
  • Sherpa und Verity Coin nur nach dem veröffentlichten Artefaktvertrag interpretieren.
  • Von Mission in Brief oder Asset-Detail wechseln, statt aus der Row allein zu handeln.
Ergebnis: Der Nutzer arbeitet eine fachlich veröffentlichte Aufgabenliste statt einer unpriorisierten Watchlist ab.
05
Vertiefung

Brief & Investment: Warum trägt oder begrenzt die Evidenz?

Der Executive Brief übersetzt veröffentlichte Entscheidungen in verständliche Sprache. Der Investment-Workspace ergänzt Investment-DNA, Fundamentaldaten, Fair Value, Makro- und institutionellen Kontext. Beide lesen die zentrale Entscheidungswahrheit und berechnen keinen neuen Status.

Executive Brief

Status, Evidenzen, Gegenargumente, Confidence-Komponenten, Risiken, Events und nächste Bedingung.

Investment

Qualität, Wachstum, Bilanz, Cashflow, Bewertungsband, Sicherheitsmarge und langfristiger Kontext.

Externe Gegenprüfung: Der Nutzer kann veröffentlichte Erkenntnisse manuell mit einer Person oder einem externen KI-System vergleichen. Verity selbst verwendet keine KI; externe Antworten fließen niemals zurück.
Ergebnis: Der Nutzer versteht nicht nur den Status, sondern auch dessen fachliche Tragfähigkeit und Grenzen.
06
Begleitung

Portfolio: Was benötigt bestehendes Kapital?

Nach neuen Kandidaten folgt die Begleitung bestehender Positionen. Portfolio Action und Executive Status stammen weiterhin ausschließlich aus der zentralen Decision Engine. Die Oberfläche zeigt den veröffentlichten Zustand, sie erfindet keine lokale Handlung.

  • Kaufpreis, aktuellen Kurs und Positionskontext prüfen.
  • Invalidierungsniveau und Szenariobereich beobachten.
  • Manage nicht mit einer neuen Entry-Freigabe verwechseln.
  • Abweichungen zwischen Ansicht und Brief als SSOT-Fehler behandeln, nicht durch UI-Logik kaschieren.
Ergebnis: Bestehendes Geld erhält mindestens dieselbe Aufmerksamkeit wie neue Chancen.
Methodisch weiterlernen

Der Ablauf ist einfach. Die Bedeutung jedes Zustands bleibt präzise.

Die Academy erklärt Executive Status, Confidence, Mission, COT, Fair Value und Investment-DNA. Sie erzeugt dabei keine neue Entscheidung.