Was COT wirklich beantwortet
- Wie sind wichtige Gruppen in Futures positioniert?
- Ist die Positionierung relativ zur eigenen Historie extrem?
- Verändert sich das Exposure?
- Entsteht Crowding oder eine ungewöhnliche Divergenz?
COT ist verzögert.
Die Daten sind wöchentlich und keine Echtzeit-Messung. Deshalb eignet sich COT eher für Umfeld, Positionierung und Extremzustände als für einen kurzfristigen Entry-Trigger.
Die wichtigsten Teilnehmergruppen
Commercials nutzen Futures häufig zur Absicherung operativer Risiken. Leveraged Funds können stärker taktisch oder trendfolgend positioniert sein. Andere Report-Kategorien unterscheiden sich je Markt. Eine Gruppe ist nicht pauschal „smart money“.
Perzentil und Extrem
Ein Perzentil ordnet die aktuelle Positionierung in die historische Verteilung ein. Ein Wert nahe einem Extrem sagt: „ungewöhnlich im Vergleich zur Vergangenheit“. Er sagt nicht: „morgen dreht der Markt“.
Warum Extreme lange extrem bleiben können
In starken Trends kann Positionierung über Wochen oder Monate ungewöhnlich bleiben. Wer ein Extrem direkt als Umkehrsignal liest, verwechselt Kontext mit Timing. Verity nutzt COT deshalb nur als Analysis-Kontext.
Crowding und Divergenz
Crowding beschreibt eine einseitige Positionierung, die bei einer Überraschung zu beschleunigten Bewegungen beitragen kann. Interessant wird COT besonders zusammen mit Preisstruktur, Makroregime, Liquidität und Relative Strength.
So erscheint COT in Verity
Die COT-Analyse liefert Kontext an nachgelagerte Prozesse. Sie darf selbst weder Executive Status noch Portfolio Action erzeugen.
Institutional Footprint
Wie institutionelle Hinweise jenseits eines einzelnen Datensatzes eingeordnet werden.
Artikel öffnen →Market Regime
Warum Positionierung erst im Regime-Kontext wirklich aussagekräftig wird.
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