Vier Umfelder, zwei Achsen
Horizontal bewegt sich die Matrix von schwächerem zu stärkerem Wachstum. Vertikal wird der Inflationsdruck eingeordnet. Daraus entstehen verständliche Makro-Quadranten.
Regime ist Kontext.
Das veröffentlichte Marktregime kann zentrale Decision-Regeln beeinflussen. Die sichtbare Matrix selbst trifft jedoch keine Asset-Entscheidung.
Die vier Quadranten
Expansion / Soft Landing
Relativ konstruktives Wachstum bei beherrschbarerem Inflationsdruck. Das kann Risikoassets unterstützen, ist aber keine Garantie.
Disinflation / Erholung
Inflationsdruck lässt nach, während Wachstum noch schwächer ist oder sich erst stabilisiert.
Kontraktion
Schwaches Wachstum und restriktives Umfeld erhöhen die Bedeutung von Qualität, Liquidität und Risikokontrolle.
Reflation / Stagflation
Stärkerer Preisdruck verändert die Wirkung von Zinsen, Margen, Rohstoffen und Bewertungsmultiplikatoren.
Warum der Punkt wandert
Makrodaten sind kein statischer Zustand. Wachstum, Inflation, Liquidität, Kredit und Zinsen verändern sich mit unterschiedlichen Verzögerungen. Verity veröffentlicht deshalb zusätzlich Drift und Konfidenz, damit eine fragile Grenzlage nicht wie ein unumstößliches Regime wirkt.
Regime-Matrix versus COT
Die Regime-Matrix beantwortet „In welchem makroökonomischen Umfeld befinden wir uns?“. COT beantwortet „Wie sind bestimmte Futures-Teilnehmer positioniert?“. Beides kann zusammen gelesen werden, darf aber nicht verwechselt werden.
Regime und Instrument
Wie sich ein Umfeld auf die Eignung verschiedener Instrumente auswirken kann.
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Regime, Drift, Liquidität, Finanzbedingungen und führende Indikatoren zusammen lesen.
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