Wozu die Challenge gedacht ist
- Gegenargumente erzwingen.
- Übersehene Risiken und Annahmen benennen.
- Den veröffentlichten Verity-Status auf Plausibilität prüfen.
- Trade, Investment oder Makro aus einer zweiten analytischen Perspektive betrachten.
Keine zweite Decision Engine.
Die externe KI darf widersprechen, aber sie veröffentlicht in Verity keinen Executive Status, keinen Tradeplan und keine Portfolio Action.
Was beim Kopieren passiert
Verity erzeugt einen strukturierten Text aus bereits vorhandenem Kontext und legt ihn in die Zwischenablage. Der Nutzer entscheidet selbst, ob und in welches externe KI-System er diesen Text einfügt. Verity sendet ihn nicht automatisch an einen KI-Anbieter.
Welche Informationen enthalten sein können
| Domäne | Typischer exportierter Kontext | Ziel der Gegenprüfung |
|---|---|---|
| DayTrade/Trading | Struktur, Richtung, Entry, Invalidierung, Ziele, offene Bestätigungen | Setup, Trigger und Gegenargumente prüfen |
| Investment | Qualität, Moat, Cashflow, Fair Value, Risiken, Katalysatoren | These und Bewertungsannahmen angreifen |
| Makro | Regime, Wachstum, Inflation, Liquidität, Zinsen, COT-Kontext | Überinterpretation einzelner Datenpunkte vermeiden |
Was zurückkommt – und was nicht
Die Antwort der externen KI bleibt außerhalb der Verity-Decision-Pipeline. Sie ist Lern- und Prüfmaterial. Es gibt keinen automatischen Rückkanal, der die externe Antwort in Scores, Executive Status oder Portfolio Actions übersetzt.
Gute Nutzung
„Welche Annahme ist am schwächsten? Welche Evidenz widerspricht? Welche Daten fehlen?“
Schlechte Nutzung
„Sag mir einfach Buy oder Sell“ oder die externe Antwort als heimliche zweite Freigabe behandeln.
Praktischer Ablauf
1. Verity-Status lesen. 2. Challenge kopieren. 3. In die selbst gewählte KI einfügen. 4. Antwort als Gegenargument lesen. 5. Zurück in Verity prüfen, welche veröffentlichte Annahme tatsächlich betroffen ist. Die Decision Engine bleibt unverändert.